Prof. Dr. med. Anja Harder

Bisherige neurowissenschaftliche und neuroonkologische Forschungsprojekte


  • molekulare und genealogische Studien humaner Prionerkrankungen, insbesondere der Fatalen Familiären Insomnie (FFI) in einer großen deutschen Sippe
  • perinatal bedeutsame Einflußfaktoren und mütterliche Expositionen sowie Risken von Genussgiften  für die Entstehung von kindlichen Hirntumoren sowie des Neuroblastoms (Meta-Analysen)
  • molekulare Grundlagen der Neurofibromatosen, insbesondere der Neurofibromatose Typ1 (Etablierung einer das  NF1-Gen umspannenden Mutationsanalyse,  Charakterisierung der  genetischen Veränderungen, biochemische Modellierung einer fatalen Missense-Mutation für die Inaktivierung der „GAP related domain“ des Neurofibromins, funktionelle Charakterisierung von Promotorelementen und transkriptionelle Regulation)
  • periphere Nervenscheidentumoren (Rolle der DNA-Methylierung für die Genese Neurofibromatose Typ1 assoziierter peripherer Nervenscheidentumore, Charakterisierung des Transkriptionsfaktors AP2,   Identifikation von "Modifier“ des NF1-Phänotyps: Reparaturkontroll-Gene und epigenetische Modifikation des NF1-Promotors bei eineiigen Zwillingen mit NF1, Morphologische und molekulare Charakterisierung von Hybrid Neurofibromen/Schwannomen, Untersuchung des SWI/SNF- Chromatin-Remodelling-Komplexes in peripheren Nervenscheidentumoren)
  • Therapie Neurofibromatose assoziierter peripherer Nervenscheidentumoren (Bedeutung von Retinsäure und CRABPII für das Wachstum von Neurofibromatose Typ 1 assoziierten Nervenscheidentumoren – in vitro-Studien, Therapie maligner peripherer Nervenscheidentumoren mit Retinsäure und Kombinationspräparaten im Xenotransplantations- und Nacktmaus-Modell)